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dc.contributor.authorBelz, Malte
dc.date.accessioned2021-02-10T13:05:50Z
dc.date.available2021-02-10T13:05:50Z
dc.date.issued2021
dc.date.submitted2021-01-13T08:56:29Z
dc.identifierONIX_20210113_9783662628126_7
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/46101
dc.identifier.urihttps://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/26713
dc.description.abstractIn diesem Open-Access-Buch wird untersucht, welche akustischen Eigenschaften Füllpartikeln wie äh und ähm in spontansprachlichen Dialogen des Deutschen zeigen und welche linguistischen Kontexte dabei auf welche Weise ihre akustische Form beeinflussen. Malte Belz betrachtet hierfür die phonetischen Parameter Dauer, Tonhöhe, Vokalqualität sowie Phonationsmodus und analysiert den Einfluss dreier granular verschiedener Kontextebenen auf die Form: die Mikroebene enthält Annotationen der adjazenten Laut- oder Pausenumgebung, die Mesoebene erfasst Intonationsphrasen und auf der Makroebene sind dialogstrukturelle Einheiten wie Fragen oder Antworten annotiert. Der Intonationsphrasenkontext übt den deutlichsten Effekt auf Füllpartikeln aus – so ist am Phrasenanfang ihr Vokal offener, während am Phrasenende ihre Dauer länger und ihre Tonhöhe tiefer ist. Dieses Ergebnis wird komplementiert durch Effekte auf der Mikroebene, während der Einfluss der Dialogstruktur inkonsistent bleibt. Die vorliegende Untersuchung zeigt damit, dass die Realisierung von Füllpartikeln – wie andere Wörter auch – allgemeinen prosodischen Prinzipien folgt.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.otherPhonology and Phonetics
dc.subject.otherPhonetik
dc.subject.otherFüllpartikeln
dc.subject.otherGesprochene Sprache
dc.subject.otherSpontansprachliche Dialoge
dc.subject.otherKorpuslinguistik
dc.subject.otherPhonetics, phonology
dc.subject.otherthema EDItEUR::C Language and Linguistics::CF Linguistics::CFH Phonetics, phonology
dc.titleDie Phonetik von äh und ähm
dc.title.alternativeAkustische Variation von Füllpartikeln im Deutschen
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.1007/978-3-662-62812-6
oapen.relation.isPublishedBy9fa3421d-f917-4153-b9ab-fc337c396b5a
oapen.relation.isFundedByHumboldt-Universität zu Berlin
oapen.imprintJ.B. Metzler
oapen.pages282
dc.relationisFundedByHumboldt-Universität zu Berlin
dc.relationisFundedByac7aa491-fd52-447f-a2bb-3e8052dc41dd
dc.abstractotherlanguageIn diesem Open-Access-Buch wird untersucht, welche akustischen Eigenschaften Füllpartikeln wie äh und ähm in spontansprachlichen Dialogen des Deutschen zeigen und welche linguistischen Kontexte dabei auf welche Weise ihre akustische Form beeinflussen. Malte Belz betrachtet hierfür die phonetischen Parameter Dauer, Tonhöhe, Vokalqualität sowie Phonationsmodus und analysiert den Einfluss dreier granular verschiedener Kontextebenen auf die Form: die Mikroebene enthält Annotationen der adjazenten Laut- oder Pausenumgebung, die Mesoebene erfasst Intonationsphrasen und auf der Makroebene sind dialogstrukturelle Einheiten wie Fragen oder Antworten annotiert. Der Intonationsphrasenkontext übt den deutlichsten Effekt auf Füllpartikeln aus – so ist am Phrasenanfang ihr Vokal offener, während am Phrasenende ihre Dauer länger und ihre Tonhöhe tiefer ist. Dieses Ergebnis wird komplementiert durch Effekte auf der Mikroebene, während der Einfluss der Dialogstruktur inkonsistent bleibt. Die vorliegende Untersuchung zeigt damit, dass die Realisierung von Füllpartikeln – wie andere Wörter auch – allgemeinen prosodischen Prinzipien folgt.


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