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dc.contributor.authorMolzberger, Kaspar
dc.date.accessioned2021-02-10T13:53:15Z
dc.date.available2021-02-10T13:53:15Z
dc.date.issued2020
dc.date.submitted2020-04-28T15:30:00Z
dc.identifierID_20200428_24
dc.identifierhttp://library.oapen.org/handle/20.500.12657/37421
dc.identifier.urihttps://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/31759
dc.description.abstractDer Strukturwandel im Gesundheitswesen wird häufig als Effizienz- und Qualitätsgewinn zugleich gepriesen. Ein soziologischer Blick indes zeigt: was sich hinter der »Ökonomisierung« der Krankenversorgung verbirgt, ist ein höchst kontroverses Unterfangen. Kaspar Molzberger nimmt in Anlehnung an relationale Sozialtheorien eine Neubestimmung vor. Seine praxissoziologische Studie verdeutlicht, womit die nach professionellen Werten arbeitenden Berufsgruppen in Krankenhäusern zu kämpfen haben, wenn sie den neoliberalen Managementreformen zu entsprechen suchen. Es droht eine »Verkehrung des Gewöhnlichen«: Die Autonomie der Arzt- und Pflegeberufe wird nunmehr als kalkulative behandelt und es ist folglich das Krankenhaus, das mit immer mehr Kranken versorgt werden muss, um zu überleben.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesArbeit und Organisation
dc.rightsopen access
dc.subject.otherÖkonomisierung
dc.subject.otherKrankenhaus
dc.subject.otherGesundheitswesen
dc.subject.otherOrganisationssoziologie
dc.subject.otherProfessionssoziologie
dc.subject.otherPraxistheorie
dc.subject.otherArbeit
dc.subject.otherAutonomie
dc.subject.otherNeoliberalismus
dc.subject.otherMedizin
dc.subject.otherPierre Bourdieu
dc.subject.otherBruno Latour
dc.subject.otherWirtschaft
dc.subject.otherMedizinsoziologie
dc.subject.otherWirtschaftssoziologie
dc.subject.otherSoziologie
dc.subject.otherEconomization
dc.subject.otherHospital
dc.subject.otherHealthcare
dc.subject.otherSociology of Organizations
dc.subject.otherSociology of Profession
dc.subject.otherPractice Theory
dc.subject.otherWork
dc.subject.otherAutonomy
dc.subject.otherNeoliberalism
dc.subject.otherMedicine
dc.subject.otherEconomy
dc.subject.otherSociology of Medicine
dc.subject.otherEconomic Sociology
dc.subject.otherSociology
dc.subject.otherthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JH Sociology and anthropology::JHB Sociology::JHBL Sociology: work and labour
dc.titleAutonomie und Kalkulation
dc.title.alternativeZur Praxis gesellschaftlicher Ökonomisierung im Gesundheits- und Krankenhauswesen
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.14361/9783839450789
oapen.relation.isPublishedBy7e97f9b9-be2b-4d9c-a928-3c8ebdfa443c
oapen.relation.isbn9783839450789
oapen.imprinttranscript Verlag
oapen.pages416
oapen.place.publicationBielefeld
dc.seriesnumber1
dc.abstractotherlanguageDer Strukturwandel im Gesundheitswesen wird häufig als Effizienz- und Qualitätsgewinn zugleich gepriesen. Ein soziologischer Blick indes zeigt: was sich hinter der »Ökonomisierung« der Krankenversorgung verbirgt, ist ein höchst kontroverses Unterfangen. Kaspar Molzberger nimmt in Anlehnung an relationale Sozialtheorien eine Neubestimmung vor. Seine praxissoziologische Studie verdeutlicht, womit die nach professionellen Werten arbeitenden Berufsgruppen in Krankenhäusern zu kämpfen haben, wenn sie den neoliberalen Managementreformen zu entsprechen suchen. Es droht eine »Verkehrung des Gewöhnlichen«: Die Autonomie der Arzt- und Pflegeberufe wird nunmehr als kalkulative behandelt und es ist folglich das Krankenhaus, das mit immer mehr Kranken versorgt werden muss, um zu überleben.


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