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dc.contributor.authorBellmann, Tina,
dc.date.accessioned2021-02-10T12:58:18Z
dc.date.issued2018
dc.date.submitted2018-09-22 23:55
dc.date.submitted2019-11-28 14:06:50
dc.date.submitted2020-04-01T12:22:43Z
dc.identifier1001529
dc.identifierOCN: 1083023490
dc.identifierhttp://library.oapen.org/handle/20.500.12657/28430
dc.identifier.urihttps://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/34562
dc.description.abstractWhat is there left to say about the human condition after the so-called „end of anthropology“? Never before have conceptions of what it means to be a human being been as diverse and fragmented as in the late modern age – with severe consequences for democratic discourse and liberal, „Western“ societies as a whole. Examining the work of American theologian Reinhold Niebuhr (1892–1971), the book presents new insights into the intersection of anthropological thought and ethical orientation. Niebuhr, motivated by his perception of profound political and social crises in „Western“ societies, develops an innovative, pragmatic and „realistic“ type of theological anthropology. His anthropological approach functions as the basis of a much larger endeavor: rescuing Christianity and democracy itself. Reading Niebuhr today opens up a refreshing perspective on current debates on public theology and the so-called „crisis of democracy“. In this context, the book argues, theological anthropology can be reclaimed as an essential social resource: It offers a comprehensive understanding of human nature both at its best and at its worst, providing the indispensable basis for the survival and vitality of democracy.
dc.description.abstractWas lässt sich nach dem vielbeschworenen „Ende der Anthropologie“ noch vom Menschsein sagen? Wie lässt sich angesichts der zunehmenden anthropologischen Sprachlosigkeit noch ethische Orientierung gewinnen? Welche Folgen hat die Fragmentierung von Menschenbildern für den demokratischen Diskurs? Dieses Problemfeld bearbeitet die Autorin unter Rückgriff auf das Denken des hierzulande wenig bekannten US-amerikanischen Theologen Reinhold Niebuhr (1892–1971). Auf breiter Quellenbasis werden Genese, Funktion und Profil seiner theologischen Anthropologie herausgearbeitet, die sich als pragmatisch orientiertes, zentral um die Sündenlehre kreisendes Denkmodell präsentiert. Die Wahrnehmung tiefgreifender politischer und sozialer Krisen regt Niebuhr dazu an, die Anthropologie zum Fundament eines großangelegten gesellschaftlichen Rettungsprogramms auszubauen. Aus der einsichtsvollen historischen wie theologischen Aufarbeitung des Niebuhrschen Werkes leitet die Autorin gewichtige Impulse für die Debatten der Gegenwart ab. Sie zeigt auf, wie eine „realistische“ Anthropologie im Sinne Niebuhrs nicht nur einen innovativen Ansatz einer public theology begründet, sondern darüber hinaus als „soziale Ressource“ in der Debatte um die „Krise der Demokratie“ neue Wege aufzuzeigen vermag.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.othertheologic anthropology
dc.subject.otherReinhold Niebuhr
dc.subject.otherrealism
dc.subject.otherBürgerliche Gesellschaft
dc.subject.otherDialektik
dc.subject.otherGeorg Wilhelm Friedrich Hegel
dc.subject.otherImmanuel Kant
dc.subject.otherKapitalismus
dc.subject.otherObjektivität
dc.subject.otherSubjekt (Grammatik)
dc.subject.otherSubjekt (Philosophie)
dc.subject.otherTheodor W. Adorno
dc.subject.otherWare
dc.subject.otherthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JH Sociology and anthropology::JHM Anthropology
dc.titleZwischen Liebesideal und Realismus - Theologische Anthropologie als soziale Ressource bei Reinhold Niebuhr
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.17875/gup2018-1095
oapen.relation.isPublishedByaf9011e0-03b9-4a5c-9ae6-b9da4898d1b2
oapen.relation.isbn9783863953201
dc.abstractotherlanguageWas lässt sich nach dem vielbeschworenen „Ende der Anthropologie“ noch vom Menschsein sagen? Wie lässt sich angesichts der zunehmenden anthropologischen Sprachlosigkeit noch ethische Orientierung gewinnen? Welche Folgen hat die Fragmentierung von Menschenbildern für den demokratischen Diskurs? Dieses Problemfeld bearbeitet die Autorin unter Rückgriff auf das Denken des hierzulande wenig bekannten US-amerikanischen Theologen Reinhold Niebuhr (1892–1971). Auf breiter Quellenbasis werden Genese, Funktion und Profil seiner theologischen Anthropologie herausgearbeitet, die sich als pragmatisch orientiertes, zentral um die Sündenlehre kreisendes Denkmodell präsentiert. Die Wahrnehmung tiefgreifender politischer und sozialer Krisen regt Niebuhr dazu an, die Anthropologie zum Fundament eines großangelegten gesellschaftlichen Rettungsprogramms auszubauen. Aus der einsichtsvollen historischen wie theologischen Aufarbeitung des Niebuhrschen Werkes leitet die Autorin gewichtige Impulse für die Debatten der Gegenwart ab. Sie zeigt auf, wie eine „realistische“ Anthropologie im Sinne Niebuhrs nicht nur einen innovativen Ansatz einer public theology begründet, sondern darüber hinaus als „soziale Ressource“ in der Debatte um die „Krise der Demokratie“ neue Wege aufzuzeigen vermag.


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