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dc.contributor.authorvon Passavant, Nicolas
dc.date.accessioned2021-07-09T02:04:03Z
dc.date.available2021-07-09T02:04:03Z
dc.date.issued2019
dc.date.submitted2021-07-08T11:29:05Z
dc.identifierONIX_20210708_9783835335387_116
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/49917
dc.identifier.urihttps://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/71180
dc.description.abstractNicolas von Passavant entwickelt sein Konzept literarischer Exzentrik an der Poetik Novalis`. Sie folgt entgegen der gängigen Meinung nicht dem bloßen Streben nach dem Ungewöhnlichen. Als exzentrisch gilt Novalis vielmehr der jeweils eigene Versuch, das Alltägliche und das Geheimnisvolle dynamisch zu vermitteln. Diesem Verfahren folgt Novalis` Vorstellung von Individualität, aber auch seine Auseinandersetzung mit Kunst und Politik. Während sich Novalis` Poetik noch eng an die monarchistische Vorstellungswelt seiner Epoche anlehnt, zeichnet von Passavant nach, wie sich Konzepte literarischer Exzentrik im Verlauf der folgenden zwei Jahrhunderte demokratisieren. Sein Buch führt über 14 Stationen u. a. zu Sonderlingsfiguren bei E. T. A. Hoffmann, Jeremias Gotthelf und Wilhelm Raabe. Und noch Poetiken des 20. und 21. Jahrhunderts - von Robert Walser über Thomas Bernhard bis zu Udo Lindenberg - zeigen, dass Ressourcen zur Dynamisierung von Literatur und Gesellschaft mithin gerade in exzentrischen Konfigurationen des Gewöhnlichen liegen.
dc.languageGerman
dc.rightsopen access
dc.subject.otherLiteraturwissenschaft
dc.subject.otherthema EDItEUR::D Biography, Literature and Literary studies::DS Literature: history and criticism::DSK Literary studies: fiction, novelists and prose writers
dc.titleNachromantische Exzentrik
dc.title.alternativeLiterarische Konfigurationen des Gewöhnlichen
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.46500/83533538
oapen.relation.isPublishedByba9575a3-2077-4023-9126-6ad5002b7a10
oapen.relation.isFundedBySchweizerischer Nationalfonds zur Förderung der Wissenschaftlichen Forschung
oapen.relation.isFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
oapen.relation.isbn9783835335387
oapen.collectionSwiss National Science Foundation (SNF)
oapen.place.publicationGöttingen
oapen.grant.number10BP12_183977
oapen.grant.programOpen Access Books
dc.relationisFundedBy07f61e34-5b96-49f0-9860-c87dd8228f26
dc.abstractotherlanguageNicolas von Passavant entwickelt sein Konzept literarischer Exzentrik an der Poetik Novalis`. Sie folgt entgegen der gängigen Meinung nicht dem bloßen Streben nach dem Ungewöhnlichen. Als exzentrisch gilt Novalis vielmehr der jeweils eigene Versuch, das Alltägliche und das Geheimnisvolle dynamisch zu vermitteln. Diesem Verfahren folgt Novalis` Vorstellung von Individualität, aber auch seine Auseinandersetzung mit Kunst und Politik. Während sich Novalis` Poetik noch eng an die monarchistische Vorstellungswelt seiner Epoche anlehnt, zeichnet von Passavant nach, wie sich Konzepte literarischer Exzentrik im Verlauf der folgenden zwei Jahrhunderte demokratisieren. Sein Buch führt über 14 Stationen u. a. zu Sonderlingsfiguren bei E. T. A. Hoffmann, Jeremias Gotthelf und Wilhelm Raabe. Und noch Poetiken des 20. und 21. Jahrhunderts - von Robert Walser über Thomas Bernhard bis zu Udo Lindenberg - zeigen, dass Ressourcen zur Dynamisierung von Literatur und Gesellschaft mithin gerade in exzentrischen Konfigurationen des Gewöhnlichen liegen.
dc.grantprojectNachromantische Exzentrik. Literarische Konfigurationen des Gewöhnlichen


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