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dc.contributor.authorNeumair, Phillip Alexander
dc.date.accessioned2022-03-16T04:00:46Z
dc.date.available2022-03-16T04:00:46Z
dc.date.issued2022
dc.date.submitted2022-03-15T07:53:57Z
dc.identifierONIX_20220314_9783658367190_68
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/53371
dc.identifier.urihttps://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/79320
dc.description.abstractDieses Open-Access-Buch besteht aus einer korpusbasierten diskurssemantischen Analyse der differenzkonstruierenden und zum Teil Lebensrollen verkörpernden Ausdrücke Flüchtling, Geflüchtete_r und Migrant_in. Es setzt sich (teils kritisch) mit der Rolle, die Sprache in der medialen und öffentlichen Aushandlung eines soziopolitisch brisanten Themas spielt, auseinander und zeigt, dass das linguistische Frame-Konzept ein theoretisch wie methodologisch fundiertes Instrumentarium zur Untersuchung von gesellschaftlichen Diskursen bereitstellt. Maßgeblich hierfür ist nicht zuletzt, dass in der linguistischen Frame-Semantik Kognition explizit als ‚soziale‘ Kognition verstanden wird. Frames können betrachtet werden als gebrauchs- und erfahrungsbasierte kognitive Netzwerke, deren epistemischer Gehalt aus der Interaktion mit der Welt und Wahrnehmung der Welt durch die Sprachteilhaber*innen emergiert. Diese Interaktion mit und Wahrnehmung der Welt bezieht sich nicht nur, aber vor allem hinsichtlich politischer Themenkomplexe auf sprachlich-diskursive Aushandlungsprozesse. Verfestigtes, prototypisches Wissen ist in einem Frame in Form der Standardwerte gespeichert, die die Erwartbarkeit bestimmter Aspekte hinsichtlich eines Sachverhalts, eines Ereignisses oder einer Personengruppe produzieren wie reproduzieren.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesTheorie und Praxis der Diskursforschung
dc.rightsopen access
dc.subject.otherPolitische Sprache
dc.subject.otherKognitive Linguistik
dc.subject.otherSprache und Wissen
dc.subject.otherFramesemantik
dc.subject.otherLinguistische Diskursanalyse
dc.subject.otherthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JB Society and culture: general::JBF Social and ethical issues::JBFH Migration, immigration and emigration
dc.subject.otherthema EDItEUR::5 Interest qualifiers::5P Relating to specific groups and cultures or social and cultural interests::5PB Relating to peoples: ethnic groups, indigenous peoples, cultures and other groupings of people::5PBC Relating to migrant groups / diaspora communities or peoples
dc.subject.otherthema EDItEUR::J Society and Social Sciences
dc.subject.otherthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JH Sociology and anthropology::JHB Sociology
dc.titleDie Bedeutung von Flüchtling, Geflüchtete_r und Migrant_in
dc.title.alternativeEine frame-semantische Untersuchung zum Diskurs zur sog. Flüchtlingskrise
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.1007/978-3-658-36719-0
oapen.relation.isPublishedBy9fa3421d-f917-4153-b9ab-fc337c396b5a
oapen.relation.isFundedBy67d39b01-0b31-4ab4-9fa0-eafc46936b91
oapen.relation.isbn9783658367190
oapen.imprintSpringer Fachmedien Wiesbaden
oapen.pages137
oapen.place.publicationWiesbaden
oapen.grant.number[grantnumber unknown]
dc.relationisFundedBy67d39b01-0b31-4ab4-9fa0-eafc46936b91
dc.abstractotherlanguageDieses Open-Access-Buch besteht aus einer korpusbasierten diskurssemantischen Analyse der differenzkonstruierenden und zum Teil Lebensrollen verkörpernden Ausdrücke Flüchtling, Geflüchtete_r und Migrant_in. Es setzt sich (teils kritisch) mit der Rolle, die Sprache in der medialen und öffentlichen Aushandlung eines soziopolitisch brisanten Themas spielt, auseinander und zeigt, dass das linguistische Frame-Konzept ein theoretisch wie methodologisch fundiertes Instrumentarium zur Untersuchung von gesellschaftlichen Diskursen bereitstellt. Maßgeblich hierfür ist nicht zuletzt, dass in der linguistischen Frame-Semantik Kognition explizit als ‚soziale‘ Kognition verstanden wird. Frames können betrachtet werden als gebrauchs- und erfahrungsbasierte kognitive Netzwerke, deren epistemischer Gehalt aus der Interaktion mit der Welt und Wahrnehmung der Welt durch die Sprachteilhaber*innen emergiert. Diese Interaktion mit und Wahrnehmung der Welt bezieht sich nicht nur, aber vor allem hinsichtlich politischer Themenkomplexe auf sprachlich-diskursive Aushandlungsprozesse. Verfestigtes, prototypisches Wissen ist in einem Frame in Form der Standardwerte gespeichert, die die Erwartbarkeit bestimmter Aspekte hinsichtlich eines Sachverhalts, eines Ereignisses oder einer Personengruppe produzieren wie reproduzieren.


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