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dc.contributor.authorGarz, Jona Tomke
dc.date.accessioned2022-05-12T21:59:33Z
dc.date.available2022-05-12T21:59:33Z
dc.date.issued2022
dc.date.submitted2022-05-05T15:45:08Z
dc.identifierONIX_20220505_9783839458525_8
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/54303
dc.identifier.urihttps://directory.doabooks.org/handle/20.500.12854/81475
dc.description.abstractDie Entscheidung darüber, ob ein Kind die Volksschule besuchen kann oder in einer besonderen Schule unterrichtet werden muss, ist ein umstrittener Vorgang. Ab Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Umgang mit »schwachsinnigen« Kindern anhand eines sogenannten Aufschreibesystems - Beobachtungsbögen, ärztliche Untersuchungen, IQ-Tests, Gutachten - dokumentiert und organisiert. Bis heute nimmt diese Praxis eine Schlüsselfunktion bei der Entscheidung über den schulischen Verbleib der Kinder ein. Jona Tomke Garz untersucht in seiner interdisziplinär angelegten historischen Studie das sonderpädagogische Aufschreibesystem am Beispiel Berlin mit Fokus auf die damit verbundenen Wissenspraktiken. Dabei zeigt er auf, welche Bedeutung das Beobachten, Schreiben und Verarbeiten für die Formation des Wissens über »Schwachsinn« hat - gerade im Hinblick auf die Institutionalisierung und Professionalisierung der »Schwachsinnigenpädagogik«.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesHistoire
dc.rightsopen access
dc.subject.otherHilfsschule
dc.subject.otherDalldorf
dc.subject.otherKind
dc.subject.otherBerlin
dc.subject.other19. Jahrhundert
dc.subject.otherKrankenakte
dc.subject.otherPsychiatrie
dc.subject.otherVerwaltung
dc.subject.otherWissen
dc.subject.otherKlinik
dc.subject.otherBildung
dc.subject.otherSoziale Ungleichheit
dc.subject.otherBildungsgeschichte
dc.subject.otherSozialgeschichte
dc.subject.otherBehinderung
dc.subject.otherJugend
dc.subject.otherGeschichtswissenschaft
dc.subject.otherSpecial Education
dc.subject.otherChild
dc.subject.other19th Century
dc.subject.otherPsychiatry
dc.subject.otherAdministration
dc.subject.otherKnowledge
dc.subject.otherClinic
dc.subject.otherEducation
dc.subject.otherSocial Inequality
dc.subject.otherHistory of Education
dc.subject.otherSocial History
dc.subject.otherDisability Studies
dc.subject.otherYouth
dc.subject.otherHistory
dc.titleZwischen Anstalt und Schule
dc.title.alternativeEine Wissensgeschichte der Erziehung »schwachsinniger« Kinder in Berlin, 1845-1914
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.1515/9783839458525
oapen.relation.isPublishedBy7e97f9b9-be2b-4d9c-a928-3c8ebdfa443c
oapen.relation.isbn9783839458525
oapen.relation.isbn9783837658521
oapen.imprinttranscript Verlag
oapen.pages250
oapen.place.publicationBielefeld
dc.seriesnumber175
dc.abstractotherlanguageDie Entscheidung darüber, ob ein Kind die Volksschule besuchen kann oder in einer besonderen Schule unterrichtet werden muss, ist ein umstrittener Vorgang. Ab Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Umgang mit »schwachsinnigen« Kindern anhand eines sogenannten Aufschreibesystems - Beobachtungsbögen, ärztliche Untersuchungen, IQ-Tests, Gutachten - dokumentiert und organisiert. Bis heute nimmt diese Praxis eine Schlüsselfunktion bei der Entscheidung über den schulischen Verbleib der Kinder ein. Jona Tomke Garz untersucht in seiner interdisziplinär angelegten historischen Studie das sonderpädagogische Aufschreibesystem am Beispiel Berlin mit Fokus auf die damit verbundenen Wissenspraktiken. Dabei zeigt er auf, welche Bedeutung das Beobachten, Schreiben und Verarbeiten für die Formation des Wissens über »Schwachsinn« hat - gerade im Hinblick auf die Institutionalisierung und Professionalisierung der »Schwachsinnigenpädagogik«.


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