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dc.contributor.editorHirschfelder, Gunther
dc.contributor.editorWinterberg, Lars
dc.contributor.editorJohn, René
dc.contributor.editorRückert-John, Jana
dc.contributor.editorSchirmer, Corinna
dc.date.accessioned2025-12-01T15:16:31Z
dc.date.available2025-12-01T15:16:31Z
dc.date.issued2024
dc.date.submitted2025-08-07T16:02:29Z
dc.identifierONIX_20250807T175817_9783666302534_23
dc.identifierhttps://library.oapen.org/handle/20.500.12657/105117
dc.identifier.urihttps://doab-dev.siscern.org/handle/20.500.12854/207994
dc.description.abstractFleischproduktion und Fleischkonsum stehen seit Ende des 20. Jahrhunderts zunehmend in der Kritik. Gesundheit, Tierethik und Klimawandel sind wesentliche Gründe. Fleisch ist sowohl zu einer Metapher für einen rücksichtslosen Umgang mit dem eigenen Körper als auch mit der globalen Umwelt geworden. Dabei sind tierische Produkte seit dem Beginn der Menschheit integrativer Bestandteil der Ernährung; sie genossen hohes Ansehen und waren Symbol für Wohlstand. Im 19. Jahrhundert wurde die Fleischproduktion allmählich industrialisiert, der Konsum stieg und wurde demokratisiert. Im Fokus standen bald weniger das Tier als seine Verwertbarkeit und die Produkte, die es lieferte. Das Lebendige wurde verdinglicht, und wir haben uns vom Fleisch entfremdet. Der Band zeichnet diesen Prozess nach und legt die gesellschaftliche, historisch gewachsene Logik von Fleischproduktion und Fleischkonsum offen.
dc.languageGerman
dc.relation.ispartofseriesUmwelt und Gesellschaft
dc.rightsopen access
dc.subject.classificationthema EDItEUR::G Reference, Information and Interdisciplinary subjects::GT Interdisciplinary studies
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JB Society and culture: general::JBC Cultural and media studies::JBCC Cultural studies
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JB Society and culture: general::JBF Social and ethical issues::JBFS Consumerism
dc.subject.classificationthema EDItEUR::J Society and Social Sciences::JB Society and culture: general::JBF Social and ethical issues::JBFU Animals and society
dc.subject.classificationthema EDItEUR::K Economics, Finance, Business and Management::KN Industry and industrial studies::KNA Agribusiness and primary industries::KNAC Agriculture, agribusiness and food production industries
dc.subject.otherGeschichte
dc.subject.otherErnährung
dc.subject.otherAgrarkultur, Agrargeschichte
dc.subject.otherNutztiere
dc.subject.otherVeganismus
dc.subject.otherFleischersatz
dc.subject.otherMaterialität
dc.titleFleischwissen
dc.title.alternativeZur Verdinglichung des Lebendigen in globalisierten Märkten
dc.typebook
oapen.identifier.doi10.13109/9783666302534
oapen.relation.isPublishedBy33fecb33-e7c4-4fc8-96b0-7ba2fccafba9
oapen.relation.isbn9783666302534
oapen.relation.isbn9783647302539
oapen.relation.isbn9783525302538
oapen.imprintVandenhoeck & Ruprecht
oapen.pages519
oapen.place.publicationGöttingen
dc.seriesnumberBand 029
dc.abstractotherlanguageFleischproduktion und Fleischkonsum stehen seit Ende des 20. Jahrhunderts zunehmend in der Kritik. Gesundheit, Tierethik und Klimawandel sind wesentliche Gründe. Fleisch ist sowohl zu einer Metapher für einen rücksichtslosen Umgang mit dem eigenen Körper als auch mit der globalen Umwelt geworden. Dabei sind tierische Produkte seit dem Beginn der Menschheit integrativer Bestandteil der Ernährung; sie genossen hohes Ansehen und waren Symbol für Wohlstand. Im 19. Jahrhundert wurde die Fleischproduktion allmählich industrialisiert, der Konsum stieg und wurde demokratisiert. Im Fokus standen bald weniger das Tier als seine Verwertbarkeit und die Produkte, die es lieferte. Das Lebendige wurde verdinglicht, und wir haben uns vom Fleisch entfremdet. Der Band zeichnet diesen Prozess nach und legt die gesellschaftliche, historisch gewachsene Logik von Fleischproduktion und Fleischkonsum offen.


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